Komm, wir bauen eine Lego®-Stadt
02. Jun 2026
Zahlreiche Kinder nahmen an den Lego®-Tagen teil
51 Kinder und sechs Jugendliche haben in den Pfingstferien in der Aula der Evangelischen Stiftung Neinstedt eine Lego®-Stadt gebaut. Sagenhafte 200.000 Lego®-Steine in 51 Kisten nach Farben und Formen sortiert standen dafür zur Verfügung. Die jungen Bauarbeiter*innen konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Es gab keine Vorgaben und auch keine Baupläne. Nach drei intensiven Bautagen war eine Stadt entstanden, die einer Zeitreise glich. Moderne Villen und futuristische Gebäude gehörten ebenso dazu wie bewohnte Burgen. Ritter lebten in unmittelbarer Nachbarschaft zu Autohäusern. Auch an die Infrastruktur wurde gedacht: So wurden Feuerwehrhäuser, Einkaufstempel und Stromleitungen gebaut. In ihrer Freizeit konnten die Einwohner*innen in zwei Fußballstadien gehen, viele Swimming Pools nutzen oder diverse Bauernhöfe besuchen.
Es war wirklich beeindruckend, welche Vielfalt in so kurzer Zeit entstanden ist. Neben den Bauphasen trafen sich die Teilnehmenden auch in der Lindenhofskirche. Dort hörten sie die Geschichte des Propheten Nehemia, der die Jerusalemer Stadtmauer nach deren Zerstörung wieder aufbaute. Wie das mit großen Bauwerken so ist, hatte er dabei mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und Hindernisse zu bewältigen.
Zum Abschluss waren Familien und Freund*innen eingeladen, die Lego®-Stadt in der Aula zu besichtigen – und vor allem zu staunen. Anschließend mussten alle Bauwerke wieder abgebaut und die zahlreichen Steine, Figuren und Kleinteile sortiert werden. Das nahm nochmal einige Zeit in Anspruch, war dann dank der vielen helfenden Hände von Eltern und großen Geschwistern aber doch in 2,5 Stunden geschafft. Die Aula sah am Ende aus, als wäre nichts gewesen. Aber bei den Kindern und Familien wirken diese besonderen Tage noch nach.
Herzlichen Dank an Michael Kaufmann vom Evangelisationsteam Sachsen, der uns durch diese Tage geführt hat, sowie an den Kirchenkreis Halberstadt sowie den Landkreis Harz für die großzügige finanzielle Unterstützung.
Saskia Lieske (Text) & Kai Sommer (Fotos)
















